Gute deutsche Chancen bei Vierschanzentournee

Für Deutschland wollten 2009 / 2010 sieben Skispringer für Deutschland abtreten und dürfen alle mit, den für die K.o.-Begegnungen am Dienstag haben sie sich alle qualifiziert. Dabei gelang bei schwierigen Bedingungen Andreas Wank der weiteste Sprung aller DSV-Athleten. Der Top-Favorit für die Saison ist aber Simon Ammann aus der Schweiz. Dieser verzichtete auf die Qualifikationsrunde. Er hatte sich bereits qualifiziert. Ebenfalls mit an Bord sind bei der Vierschanzentournee die deutschen Hoffnungsträger Pascal Bodmer und Martin Schmitt. Diese haben allerdings zum Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf noch einige Schwächen gezeigt, doch sich für den ersten Wettkampf am Dienstag ebenfalls qualifiziert. Bodmer schaffte 122,5 Meter, Schmitt 126,5 Meter. Bundestrainer Werner Schuster gab sich nach der Qualifikation optimistisch. Für Bundestrainer Werner Schuster ist dabei wichtig, dass auch Michael Uhrmann mit seinen 117,5 Meter, Stephan Hocke mit seinen 116,5 Meter und Richard Freitag mit 118,6 Meter die Qualifikation schafften. Außer den Deutschen sind aber auch die Österreicher unter Cheftrainer Alexander Pointner zuversichtlich was ihre Chancen anbelangt.

Die Vierschanzentournee startet morgen am 29.12. in Oberstdorf. Ab 16.30 Uhr findet der 1. Wertungsdurchgang statt. Das Neujahrsspringen finden in Partenkirchen statt. Am 03. Januar 2010 geht es dann in Innsbruck weiter und das vierte Springen findet dann in Bischofshofen statt am 06. Januar 2010. Dann wird der Sieger dieses Turniers ermittelt. Die Siegerehrung der drei Erstplatzierten des Springens von Bischofshofen und der drei Erstplatzierten der Tourneegesamtwertung werden dann im Anschluss an das letzten Springen im Auslauf des Sepp-Bradl-Stadions stattfinden. Ausgetragen wird die Vierschanzentournee seit dem Jahr 1952. Die Idee zur Vierschanzentournee entstand schon 1949, und zwar von Mitgliedern der Skiclubs Partenkirchen und Innsbruck. Allerdings bestand nach dem Zweiten Weltkrieg noch das Problem der Teilnahme ausländischer Springer in Deutschland und deutscher Springer im Ausland. So dass die Umsetzung dieser Idee ins Jahr 1952 verschoben werden musste.

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