Verschobene iPad-Einführung löst Kauftourismus aus
By Schleussner on Apr 14, 2010 with Kommentare 0
Schon vor der Markteinführung in den USA Anfang diesen Monats lagen in den USA mehr als 100.000 Vorbestellungen vor für das iPad von Apple. Als es dann endlich losging mit dem Verkauf stürmten die Interessenten regelrecht die Läden und kauften statt einem gleich zwei oder drei iPad. Wie heute bekannt wurde werden die Interessenten im Rest der Welt auf das iPad von Apple wohl noch einige Zeit warten müssen, denn Apple verschiebt die internationale Auslieferung des neuen Touchscreen-Computers. Einen ganzen Monat länger werden sich die Interessenten noch gedulden müssen. Das heißt erst Ende Mai wird das iPad auch in Europa und in Asien zu kaufen sein. Erst einmal wird der amerikanische Markt wohl bedient werden. Als Grund nennt das Unternehmen Apple den seit der Einführung des iPad herrschenden Verkaufsbooms in den USA. Seitens Apple hat man wohl den Erfolg unterschätzt. Dass so etwas passiert erleben die Fans der Produkte von Apple nicht zum ersten Mal. Auch beim iPhone lagen mehrere Monate zwischen dem Verkaufsstart in den USA und in Europa. Denn der US-Konzern setzt gerade wenn es um besonders gefragte Neuheiten geht klare Prioritäten: Zuerst wird der amerikanische Markt befriedigt, der Rest der Welt muss eben warten. Diese Haltung von Apple hat nun etwas ausgelöst, was man als eine neue Art von Tourismus bezeichnen kann: Scharenweise pilgert man über den großen Teich um dort als Käufer vom iPad aufzutreten. Bei diesem Kurztrip in die USA ist dann auch noch Zeit für ein wenig Sightseeing.
In den USA sind bisher schon eine halbe Million iPads verkauft worden. Vorbestellungen für Ende April liegen auch schon vor. Was das iPad nun kosten wird in Deutschland, das wird man am 10. Mai erfahren. Dann soll es auch für die Verbraucher in Deutschland die Möglichkeit der Vorbestellung geben.
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