Das iPad kommt

Bereits seit 2003 gab es Gerüchte, dass Apple einen Computer für jedermann herausbringen will. Nun hat Apple-Chef Steve Jobs das iPad offizielle gemacht und eine Prototypen vorgestellt – eine Art Zwitter zwischen Laptop und Smartphone. Vorgestellt wurde das Gerät in einem Buchladen in San Francisco mit den Namen iBook. Markant war im Laufe der Präsentation, wenn man in dieser Zeit die Aktien beobachtet hatte, denn anfänglich verlor die Apple Aktie an Wert, gegen Ende der Präsentation erholte sich diese aber und lag im Plus. Die Anleger haben sich wohl von Apples Erfolgskonzept Nummer Zwei nach dem iPhone anstecken lassen. Mit dem iPad versucht Apple nach dem iPhone nämlich ein zweites Mal einen Kassenschlager zu landen und hat im iPad die fortschrittlichste Technik in einem revolutionären Produkt zu einem für jedermann eigentlich bezahlbaren Preis vereint. Dabei soll das iPad natürlich kein großes iPhone sein, denn sonst würde ich Apple mit diesem Produkt ja sein anderes Topprodukt mies machen. Bei der Präsentation fiel auch kein Wort über Telefonie. Es war auch keine Kamera und kein Mikrofon zu sehen. Stattdessen gibt es für das iPad eine Alu-Extra-Tastatur (Bluetooth) und eine Lederhülle. Steve Jobs versprach auf der Präsentation, dass das iPad in 60 Tagen in den US-Handel kommen soll. In Deutschland soll das iPad ab Juni erhältlich sein. Über den Preis wurde bei der Präsentation auch geredet. 499 US-Dollar sollen es sein und soll 16 Gigabyte haben. Ein 3G-Modul würde 130 US-Dollar Aufpreis kosten. Die 64 Gigabyte Variante soll 829 US-Dollar kosten. Was auf dem US-Markt ganz neu ist: Die Kunden können dort erstmals eine Flatrate buchen und für 14,99 US-Dollar im Monat für den Download von 250 Megabyte. Die Flatrate selbst kostet 29,99 US-Dollar. Es gibt keinen Vertrag und keine Netzbindung und auch kein Simlock-Prepaid. Das heißt man kann jederzeit zu einem anderen Anbieter wechseln. Wenn Sie also einen Laptop benötigen, lohnt es sich zu warten.

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