Flughafen Frankfurt testet automatisierte Grenzkontrolle

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Sicherheit geht in den Flughäfen weltweit seit dem 11. September 2001 über alles. Keiner möchte nämlich, dass sich die Tragödie um die Menschen im World Trade Center und dem US-Verteidigungsministerium wiederholt. Vom Verbot der Mitnahme von Flüssigkeiten (betroffen und davon sind auch Zahncremes und Parfüm, Hand- und Duschcremes) über verschärfte Kontrollen an den Flughäfen vor dem Einschecken bis nun hin zu einer automatischen Passkontrolle, wie sie nun im Rahmen des Pilotprojekt „EasyPass” am Frankfurter Flughafen von der Bundespolizei getestet wird – alles dient der Sicherheit der Bürger. Bei „EasyPass” handelt es sich um einen Scanner mit Kamera der bei der Kontrolle von nach Deutschland Einreisenden zum Einsatz kommt. Das Verfahren ist nun ein schnelleres, als das bisher eingesetzte System. Außer noch mehr Sicherheit gibt es beim Einsatz von „EasyPass” auch einen für Reisenden positiven Effekt, nämlich den dass die Passkontrolle viel schneller von statten geht. „Easy Pass“ ist an insgesamt vier Kontrollpunkten im Ankunftsbereich von Terminal 1, Flugsteig C aufgebaut, und zwar unmittelbar vor den Kontrollschaltern. Die Reisenden müssen diese neue Sicherheitseinrichtung nicht nutzen. Die Nutzung geschieht auf freiwilliger Basis durch die Reisenden. Dabei ist Grundvoraussetzung dass die Reisenden über einen elektronischen Reisepass verfügen. Diesen müssen sie auf einen bereitstehenden Scanner legen. Dieser überprüft die Echtheitsmerkmale des ePasses, und zwar anhand der Daten wie Passnummer, Name, Geburtsdatum und der Länderkennzeichen.

Binnen Sekunden werden dann mit diesen Daten Fahndungsabfragen eingeleitet. Wird keine Übereinstimmung gefunden und der ePass als gültig erkannt, so öffnet sich die so genannte Grenzkontrollspur, wobei eine Kamera das Gesicht des Reisenden abtastet und mit den aus dem ePass ausgelesenen digital gespeicherten Lichtbild vergleicht. Danach öffnet sich für den Reisenden die Ausgangstür. Die Daten würden gleich wieder gelöscht. Auf Beamte wird trotz der Automatisierung allerdings auch weiterhin nicht verzichtet werden, den diese überwachen an einem Grenzkontrollschalter den Prozess und entscheiden aufgrund der Überprüfungsergebnisse, ob diese die Einleitung von weiteren Maßnahmen erforderlich macht.

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