Daisy ist da

Von Hamsterkäufen und dem Eindecken mit Kerzen und Streichhölzern ist die Rede gewesen im Vorfeld des Schneesturmtiefs Daisy, deren Name alle eng mit der gleichnamigen Zeichentrickfigur und Freundin von Donald Duck bzw. mit Walt Disney, in Verbindung bringen. Doch im Gegensatz zur Zeichentrickfigur von Walt Disney war das Schneesturmtief Daisy nicht lieb und brav, sondern aggressiv und hält Deutschland immer noch mit seinen Nachwirkungen im Würgegriff. Eisige Temperaturen sorgen nämlich für glatte Straßen. Allerdings hat dieses Winterwochenende auch so seine Vorzüge: Eisbaden und Rodeln gehören zu den Vergnügungen, denen die Menschen in Deutschland heute noch außer dem Schneeschieben nachgegangen sind. Und auch so manche Schneeballschlacht wurde geschlagen.

In diesen Stunden sind es vor allem in diesen Stunden rutschende LKWs und die durch sie blockierte Straßen, die die Menschen noch immer in Atem halten. Aber auch die Bahnschienen sind nicht frei. Und auch am Himmel spielte sich außer dem Wind und den heruntertanzenden Schneeflocken nicht viel ab, denn wieder wurden zahlreiche Flüge auf den deutschen Flughäfen gestrichen, und das wo in einer Reihe von Bundesländern am Montag die Schule wieder beginnt und die Rückreisewelle dieses Wochenende voll im Gang ist. Wie es morgen auf den Straßen und den Gehwegen aussehen wird, weiß noch keiner. Vorsicht ist angesagt. Die Notaufnahmen der Krankenhäuser sind derzeit gut angelaufen von Menschen, die gestürzt und sich wehgetan haben.

Auf keinen Fall sollte man sich in diesen Tagen unnötig auf die verschneiten und rutschigen Straßen begeben. Winterrausrüstung ist natürlich bei diesem Wetterchen angesagt. Und auch Augen auf beim Gang über die Straße, denn auch hier findet sich die eine oder andere glatte Stelle. In Italien sieht es derzeit in vielen Regionen aber ganz anders aus. Hier beherrscht nämlich Hochwasser die Szene. Der Tiber und andere Flüsse sind noch immer stark von Hochwasser gefährdet.

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