Klimagipfel ohne wirkliches Ergebnis

US-Präsident Barack Obama verließ Kopenhagen gen Washington wegen eines dort angekündigten Wintersturm und damit den Weltklimagipfel bereits frühzeitig. Dabei konnte er ein für die USA sehr positives Ergebnis mit nach Hause bringen, denn das Ergebnis des Weltklimagipfels in Kopenhagen war mehr als ernüchternd für die Weltöffentlichkeit, denn das Papier, das dabei herauskam klingt sehr unverbindlich. Gut für die USA und letztlich auch für China als die Umweltverschmutzer Nummer Eins.

Nach dem Gipfel geht der Chef des Uno-Klimarats Pachauri daher nicht zu Unrecht mit den Staatenchefs hart ins Gericht, denn das umstrittene Abschlussdokument würde keine einzige konkrete Zahl enthalten. Offenbar hätten die Politiker den Ernst der Lage wohl nicht begriffen. Dabei sind die 130 Staatschefs nach Kopenhagen gekommen, wegen zweier Zahlen, 2 und 750. Mit 2 ist das Zwei-Grad-Ziel gemeint, mit 750 ist die Höhe der Gigatonnen Treibhausgase, die ausgestoßen werden dürfen.

Uno-Klimarats Chef Pachauri versucht nun der Kopenhagener Vereinbarung irgendetwas Positives abzugewinnen. Doch für Uno-Klimarats Chef Pachauri ist dabei der Ansicht, dass dieses Papier nur den Beginn der Arbeit an einem echten Vertrag bedeutet.
Dabei ist das Zwei-Grad-Ziel für die Forscher ein Erfolg, denn erstmals wurde es in ein politisches Ziel umgesetzt. Hierbei hat sich nicht der Wille von China durchgesetzt, nach denen dieses Ziel nicht anstrebenswert ist.

Allgemein lag nach Expertenmeinung ein gefährlicher Stimmungswandel vor bei dem Gipfel in Kopenhagen. Noch bei der letzten Klimakonferenz auf der Insel Bali lag noch eine positive Atmosphäre über allem. Es wurde positive Energie verstreut und man wollte endlich das Problem anpacken. Dies war nun in Kopenhagen völlig verfolgen. Während US-Präsident Barack Obama wegen dem schwebenden Klimagesetz im Senat Rücksicht auf die US- Innenpolitik nehmen müsse, ließen die Chinesen durchblicken, dass sie dieses Thema in ihr nächstes Fünf-Jahres-Programm hinsichtlich des Wirtschaftsplans aufnehmen wollen. Und dieser ist starr und nicht veränderbar. Insbesondere diese Punkt haben in Kopenhagen wohl eine echte Einigung verhindert.

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