Doch kein Kreditkartenaustausch bei Sparkassen

Ein Chipproblem bei den Kreditkarten hat Händler und Kunden gleichermaßen verärgert. Doch nun gibt die Bankenbranche teilweise Entwarnung. Ein Austausch der mit Fehlern auf dem Chip behafteten Kreditkarten werden nicht ausgetauscht. Dies teilte nun zumindest der Sparkassen- und Giroverband (DSGV) mit und die Behebung des Problems via Softwareupdate angekündigt. Doch eine endgültige Entwarnung ist dies auch nicht. Auch an Tag 7 des neuen Jahres müssen die betroffenen EC- und Kreditkartenkunden beim Bezahlen und beim Geldabheben mit Problemen rechen, dennoch noch immer akzeptieren nicht alle Geldautomaten und Einzelhandelsterminals die defekten Karten.

Zumindest aber der Sparkassen- und Giroverband (DSGV) will noch in dieser Woche seine Kunden besänftigen können und zumindest einen konkreten Zeitplan und auch Handlungsempfehlungen für die Kunden veröffentlichen. Inzwischen fand man auch heraus, dass insbesondere Kreditkarten betroffen seien, die einen Chip enthalten und vor März 2009 ausgegeben wurden. Bei den EC-Karten kann man inzwischen ausschließen, dass Karten, die nach Juni 2009 ausgegeben wurden betroffen seien. Deren Akzeptanz könnte voraussichtlich bis Montag wieder sichergestellt sein. Bei den anderen vier Spitzenverbänden im ZKA müssen ebenfalls hinsichtlich der Neukonfiguration der betroffenen Chips die Voraussetzungen noch geschaffen werden. Die Privatbanken ließen inzwischen verlauten, dass ein Austausch der fehlerhaften Karten nicht ausgeschlossen werden kann. Der ZKA warnt dabei die Verbraucher davor den Fehler durch das Überkleben des Chips mit einem Klebeband überlisten zu wollen. Hierdurch könnten nämlich nicht nur die Karten, sondern auch die Lesegeräte der Geldautomaten beschädigt werden. Doch genau zu diesem Trick greifen inzwischen auch viele Händler, damit ihre Kunden bezahlen können über die Terminals. Indes lassen viele Tankstellen ihre Kunden anschreiben und sich hierfür Personalien oder gar den Personalausweis geben bis der Kunde wie zu Bargeld kommt oder die Kreditkartenzahlungen wieder funktionieren.

Die den Verbrauchern unter Umständen entstandenen Mehrkosten könnten Kunden der Hausbank per Kontoauszug nachweisen. Eine Sprecherin des ZKV meinte hierzu, dass sie sich nicht vorstellen könnte dass die Banken hier die Kulanz verweigern würden.

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