Chris Brown bricht Schweigen

US-Sänger Chris Brown bricht sein Schweigen über Prügelei mit Ex-Freundin Rihanna. Zumindest redete er kürzlich mit der „Times“ in einem Interview erstmals über die die verhängnisvolle Nacht, denn es scheint auch noch eine andere Seite der Geschichte zu geben, allerdings wird die Öffentlichkeit die volle Wahrheit wohl nie erfahren. Dennoch ist es Fakt, dass am 7. Februar 2009 die Sängerin Rihanna und der Sänger Chris Brown auf der Fahrt zur legendären Pre-Grammy-Party von Star-Produzent Clive Davis in Los Angeles in Streit gerieten und die Grammy-Verleihung am nächsten Tag ohne die strahlenden Newcomer ablaufen musste, denn in der Nacht zuvor wurde Rihanna auf der Straße aufgegabelt und in ein Krankenhaus gebracht. Sie trug ein Abendkleid, aber ihr Gesicht war geschwollen und blutig. Nach den offiziellen Polizeiberichten habe sie Brown in den Schwitzkasten genommen und mehrfach auf sie eingeschlagen mit der Faust. Der Klatschdienst TMZ war verantwortlich für ein Foto ihres misshandelten Gesichts im Internet. Rihanna erzählte später Brown habe auf der Fahrt von der Party eine SMS einer anderen Frau bekommen. Im August war der Sänger wegen häuslicher Gewalt zu fünf Jahren Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden und muss 180 Stunden Sozialdienst ableisten sowie eine einjährige Therapie. Obendrauf kommt, dass er Ex-Freundin Rhianna nicht näher als 100 m kommen darf laut richterlicher Verfügung. Dies trifft allerdings nicht auf öffentliche Auftritte zu. Dann sind es 10 m.

Wie Brown nun in einem Interview mit der „Times“ erklärte, habe er 100 der 180 Sozialstunden schon abgeleistet. Das Times-Interview liegt nun parallel zum Erscheinen seines zweiten Albums „Graffiti”. Ein Zufall ist es also nicht, warum sich Brown wegen seines angekratztes Image über eine renommierte Zeitung an die Öffentlichkeit wendet. In dem Interview räumt er die volle Verantwortung für den Vorfall ein – ohne aber öffentlich ins Detail zu gehen. Einer detailgetreuen Schilderung der Ereignisse versperrt sich Brown weiterhin. Wie im Übrigen Rihanna auch.

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