McDonald´s Melodie gestohlen?

Geistiges Eigentum an Werken unterliegen in Deutschland dem Urheberrecht. Was ist nun aber wenn es sich um ein paar schlichte Töne handelt. Diese soll die Fast-Food-Kette McDonald’s angeblich gestohlen haben. Dies behauptet nun ein Münchner Komponist. McDonald’s weiß alle Vorwürfe zurück, doch es geht um Hunderttausende Euro. Zur Diskussion und ein Fall für die Richter steht die Melodie zu dem McDonald´s Werbeslogan „Ich liebe es“. Diese Melodie erkennen Millionen Menschen und bringen automatisch diese Werbung von McDonald´s in Verbindung. Ob die Ansprüche des Münchner Komponisten rechtens sind, das hat nun das Münchner Landgericht zu klären. Der Münchener Komponist Stephan O. ist der Meinung, dass die Fast-Food-Kette den Jingle geklaut hat. Nach der Angabe von Stephan O.s Anwalt, ist die Melodie im Jahr 2003 entstanden und zwar dadurch, dass die Werbeagentur Heye & Partner im Auftrag von McDonald’s den Komponisten beauftragte den Slogan „Ich liebe es” in einem Hip-Hop-Song zu vertonen. Mit Musikern und Mitarbeitern der Werbeagentur hielt man sich zwei Nächte im Studio auf um den Song zu komponieren. Soweit so gut. was aber dann passierte ist umstritten.

Auf jeden Fall scheint der Werbeagentur die CD gefallen zu haben. Den Song wollte man aber erst noch dem Chef von McDonald’s vorspielen. 1.500 Euro und zwei Flaschen Champagner erhielt Komponist Stephan O. als Aufwandsentschädigung. Dies lässt sich mit Rechnungen belegen. Anschließend hat Stephan O. nie wieder etwas von McDonald’s gehört. Dann aber sei die CD in dem Münchener Tonstudio von Franco T. aufgetaucht. Dieser soll für die „Ich liebe es”-Jingle fürstlich entlohnt worden sein. Franco T. hat Stephan O. später sogar mit den Worten verhöhnt: „Danke, dass du mich zum Millionär gemacht hast.” Die Gegenseite aber sieht die Sache völlig anders. Nach deren Meinung ist Franco T. der rechtmäßige Urheber des Jingles. Die Version von Stephan O. habe er nie gehört.

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