Schneechaos in Deutschland
By Schleussner on Jan 03, 2010 with Kommentare 0
Ausgerechnet in der Zeit, in der viele in den Winterurlaub fahren, behindern Eis und Schnee den Verkehr. So musste in Dortmund ein Ferienflieger seinen Flug unterbrechen und die Passagiere mussten in einen anderen Flieger umsteigen. Der Flieger war einfach von der Startbahn gerutscht. Die Passagiere und auch ein sich im Gepäckraum befindlicher Hund konnten unverletzt den Flieger verlassen. Über die Ursache des Absturzes streiten sich jetzt die Experten. Chaos gab es aber nicht nur an den Flughäfen, sondern auch auf den Straßen. Allein für Bayern wurden 250 km Stau registriert. Es gab aber nicht nur Staus, sondern auch zahlreiche Unfälle, die letztlich die Ursache waren für die meisten der Staus. Wieder eine Ursache für das Verkehrschaos war nicht angepasste Geschwindigkeit und vor allem auch die fehlende Winterausrüstung. Ein Sportwagen und Sommerreifen passen eben nicht zusammen.
Aber auch Bahnreisende hatten zu Jahresbeginn nur wenig Glück was eine sichere Verbindung anging von A nach B, denn vereiste Oberleitungen in Nord- und Westdeutschland und eine Weichenstörung am Berliner Hauptbahnhof sowie technische Störungen an Stellwerken in Berlin führten auch auf den Gleisen zu Verspätungen und zu Zugausfällen. Und auch das zur Hauptreisezeit am Beginn des Jahres. Dies führte dazu, dass Tausende Passagiere lange an Bahnhöfen in der Kälte standen oder ihre Reisepläne ändern mussten notgedrungen. Insbesondere am Sonntag verspäteten sich mehrere Züge von Berlin in Richtung Köln, Hamburg und auch in Richtung Frankfurt/Main.
Schon an Silvester und Neujahr hatten Eisregen und vereiste Oberleitungen die Verbindungen im Norden und Westen Deutschlands beeinträchtigt. Dies hielt bis zum Neujahrstag an. Allerdings sind von den Zugausfällen und Verspätungen der Züge nicht nur Züge im nationalen Verkehr betroffen, sondern auch zwischen Hamburg und Amsterdam. Hier mussten Fahrgäste auf andere Strecken ausweichen.
Die frostigen Tage sollen noch lange nicht vorbei sein. Kalt soll es bis Mitte Januar bleiben. Das Thermometer könnte dabei noch einige strenge Nächte bringen. Bis zu minus 20 Grad sind vorhergesagt.
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